Doch jetzt sind sie wieder da und die Grün-Weißen sind vor dieser Partie voller Erwartungen. Nach zuletzt zwei Spielen ohne Niederlage wollen sie den Aufwärtstrend fortsetzen: „Wir sind sehr gut vorbereitet, haben Wattenscheid oft beobachtet“, berichtet Wolter, der vor allem vor dem überragenden Mittelfeld-Akteur Orhan Özkaya warnt: „Er ist der Denker und Lenker ihres Spiels.“
Die Bremer können inzwischen personell wieder durchpusten. Zwar ist der Einsatz von Thiago Rockenbach da Silva aufgrund von Rückenproblemen noch fraglich und Aaron Hunt wird wegen seiner Nominierung zur U 21-Nationalmannschaft fehlen, aber Verteidiger Florian Mohr hat seine Gelbsperre abgesessen. Außerdem sind Amauri Bischoff und Kevin Artmann nach der Verschnaufpause in der Vorwoche, als Wolter sie noch über weite Strecken des Spiels auf der Bank ließ, voll einsatzfähig. Zudem soll Bundesliga-Torhüter Christian Vander an diesem Wochenende zum Einsatz kommen. „Wir stehen personell wieder besser da“, freut sich der Thomas Wolter, der auf die große Motivation seines Teams setzt. „Ich hoffe, dass unsere jungen Spieler die letzten zwei Spiele richtig einschätzen, dass jeder gesehen hat, was mit der richtigen Portion Mut und Leidenschaft erreichbar ist. Mit Wattenscheid treffen wir auf einen Gegner aus unserer Tabellen-Region. Sie sind zwar 5 Punkte weg, aber mit einem Sieg sind wir wieder dabei“, erklärt Wolter.
Dass es keine leichte Aufgabe wird, zeigt der 2:0-Auswärtssieg der Wattenscheider beim Hamburger SV am vergangenen Spieltag. Allerdings warten die auf Platz 11 stehenden Kicker aus dem Fußball-Westen seit drei Heimspielen auf einen Sieg. Die Zeichen stehen also nicht so schlecht für die Grün-Weißen, zum dritten Mal in Folge zu punkten. Das sieht auch Thomas Wolter so, der sich noch einmal an die letzte Auswärtsbegegnung in Wattenscheid erinnert: „Wenn ich so zurückblicke, dann muss ich sagen, dass dieser 6:1-Sieg das beste Spiel unserer Regionalliga-Mannschaft unter meiner Regie war.“ Eine Gala müsste es nach dem Bremer Coach nicht geben, drei Punkte würden den Grün-Weißen in diesem schwierigen Jahr schon reichen.