Zuletzt trennten sich beide Mannschaften auf Platz 11 mit einem 1:1-Unentschieden. Viktor Pekrul erzielte im August des vergangenen Jahres den Werder-Treffer – sein bislang einziges Tor in der Regionalliga. "Es wird mal wieder Zeit, dass er trifft", findet Wolter.
Das Wort Unentschieden ist dem SC Preußen Münster in dieser Saison bislang unbekannt. In zehn Spielen holten die Westfalen vier Siege und mussten sechs Niederlagen einstecken. Als einen Schwachpunkt hat Thomas Wolter beim Tabellenzwölften die Offensive ausgemacht. "Sie haben vor dem 1:0-Sieg gegen den HSV fünf Spiele in Folge verloren, ohne selbst einen Treffer zu erzielen. Münsters Problem liegt sicherlich in der Chancenverwertung, da sie im Abwehrbereich gut gestaffelt sind", erklärt Wolter, der die 0:2-Niederlage des kommenden Gegners gegen den 1. FC Köln II beobachtet hat. "Dort waren sie die bessere Mannschaft, haben aber einfach keine Tore geschossen."
Auf ein bekanntes Gesicht könnten die Bremer im Angriff der Münsteraner treffen. Ömer Aktas wechselte in der Sommerpause von Werder zum SCP und kam bislang auf vier Einsätze.
Auf Unterstützung der Bundesliga-Mannschaft muss Thomas Wolter dieses Mal voraussichtlich verzichten. "Aaron Hunt ist derzeit verletzt. Wir werden erst nach dem Spiel in Berlin wissen, ob wir auf einen Profi zurückgreifen können", so Wolter, der auch auf die U 19-Spieler Daniel Halke und Thomas Johrden vorerst nicht zurückgreifen wird. Kapitän Björn Schierenbeck steht mit einer Adduktorenzerrung ebenfalls nicht zur Verfügung. "Dafür haben Dominic Peitz und Marco Stier ihre Sperren abgesessen. Auch Kevin Artmann steht wieder im Kader", erklärte der Bremer Coach weiter.