Der Eine wechselte in der Sommerpause zu Werder Bremen und der Andere spielt schon sein halbes Leben beim Traditionsclub von der Weser.
Der Eine wechselte in der Sommerpause zu Werder Bremen und der Andere spielt schon sein halbes Leben beim Traditionsclub von der Weser.
Der Eine wechselte in der Sommerpause zu Werder Bremen und der Andere spielt schon sein halbes Leben beim Traditionsclub von der Weser. In der neuen Regionalligasaison, die am Freitagabend um 19.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli beginnt, gehen Dominic Peitz und Kevin Artmann für die U 23-Mannschaft gemeinsam auf Punkte-Jagd. Ihr Ziel lautet, gute Spiele abzuliefern und sich in die Startelf zu kämpfen.
Dominic Peitz fand über Zweitligaaufsteiger SC Paderborn den Weg zu Werder. "Es war die richtige Entscheidung. Ich habe zwar in Paderborn in der letzten Saison 18 Einsätze gehabt, wurde aber meistens nur eingewechselt. Bei Werder will ich nun Spielpraxis sammeln, mich durchsetzen und sehen, ob es auch für noch höhere Aufgaben reicht", erklärt der 1,96 m große Mittelfeldspieler.
Von der Mannschaft wurde der 19-Jährige sehr gut aufgenommen: "Ich hatte hier einen sehr netten Empfang. Die Eingewöhnung verlief schnell und sehr harmonisch", verrät Peitz, der den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel wählte. "Im Mai stand schon alles fest. Ich habe schnell eine Wohnung gefunden und konnte mich dann voll und ganz auf die Vorbereitung konzentrieren." Nur von der Stadt Bremen habe der 19-Jährige noch nicht viel gesehen.
Auf die Partie gegen den FC St. Pauli am Freitag ist Dominic Peitz bereits gespannt: "Die Vorbereitung ist sehr ordentlich gelaufen. Ich hoffe, dass ich am Freitag von Anfang an dabei sein werde. Dann möchte ich beweisen, dass ich zu recht aufgestellt worden bin."
Einen Platz in der Startformation will auch Kevin Artmann ergattern. "Ich will mich dem Trainer zeigen. Mein Ziel ist es, mich so nah wie möglich an das Anfangsteam heranzuarbeiten." Bereits seit der E-Jugend spielt der mittlerweile 19-Jährige bei den Bremern. Nur in der Saison 2001/2002 zog es den Mittelfeldspieler kurzzeitig zu den Münchner Bayern. "Meine Eltern mussten aus beruflichen Gründen nach München ziehen und dann habe ich beim FC Bayern weitergespielt."
So ganz zufrieden war Kevin Artmann jedoch in Bayern nie. "Werder hat dann angefragt, ob ich mir vorstellen könnte, wieder in Bremen zu spielen und ins Internat zu ziehen", erklärt Artmann, dem die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. "Eigentlich bin ich ein Typ, der seine Familie um sich haben muss."
Der Weg über Werders U 17 und U 19 führte den Schüler im Sommer nun in den Regionalligakader. "Das war schon eine große Umstellung. In den ersten zwei Wochen der Vorbereitung hatte ich ja noch morgens Schule und nachmittags stand ich dann auf dem Trainingsplatz. Das war ganz schön anstrengend", gesteht Artmann.
