Großen Grund zur Freude gab es in Unterhaching. Das 3:1 beim „Angstgegner“ in Burghausen war der erste Sieg seit sieben Jahren gegen den bayerischen Rivalen. Und es war eine optimale Vorlage für den anschließenden Wiesn-Besuch der Hachinger.
Auf großen Andrang und ein wenig „Volksfest“-Stimmung hofft auch der VfR Aalen. Zum Heimspiel gegen Bayern München II veranstaltet Aalen einen Familientag, verteilt Freikarten an Kindergärten, Schulen und Vereine. Auf einen Höhepunkt dürfen sich auch die Zuschauer in Sandhausen freuen. In der spielfreien Zeit werden zwei Länderspiele zur EM-Qualifikation der U 19-Junioren im Hardtwaldstadion ausgetragen. Die DFB.de-Drittligasplitter.
SpVgg Unterhaching: Das 3:1 bei Wacker Burghausen und damit das Durchbrechen der fast siebenjährigen Negativserie beim oberbayerischen Rivalen war für die Hachinger die beste Vorlage für den offiziellen Wiesn-Ausflug der Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler. Im Gegensatz zu den zurückliegenden Besuchen auf dem Münchner Oktoberfest hatte die SpVgg mal wieder einen dreifachen Punktgewinn im Gepäck. Im September 2004 hatten die Rot-Blauen letztmals vor ihrem Wiesn-Auftritt gewonnen. Damals gab es in der 2. Bundesliga ein 4:0 gegen Rot-Weiß Erfurt. Damit ließ die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler gleich zwei lange Serien reißen.
FC Hansa Rostock: Mit den verletzten Routiniers Dexter Langen (29/Kreuzbandriss) und Matthias Holst (28/Knorpelschaden) rechnet Hansa-Trainer Peter Vollmann in dieser Saison nicht mehr. „Beide werden noch viele Monate benötigen, ehe sie wieder trainieren können. Bis sie dann hundertprozentig fit sind, wird es noch einmal einige Zeit dauern“, gab sich Vollmann gegenüber DFB.de keinen Illusionen hin. Als Ersatz für Langen, der sich gleich am ersten Spieltag schwer verletzt hatte, wurde bereits Björn Ziegenbein (24/zuvor SV Wehen Wiesbaden) verpflichtet. Für Holst, der noch gar nicht für den FC Hansa in der 3. Liga im Einsatz war, ist vorerst aber aus Kostengründen kein weiterer Zugang geplant. Seine ersten Partien in der Rostocker U 23 hat derweil Hendrik Großöhmichen (25/zuletzt 1. FC Magdeburg) absolviert. Vollmann: „Er ist auf dem richtigen Weg.“
Rot Weiss Ahlen: Zum Heimspiel gegen den SV Sandhausen (Samstag, 16. Oktober, 14 Uhr) hofft Ronald Maul, Sport-Chef der Rot Weissen, auf die Rückkehr von Abwehrspieler Christian Alder. Der 32-Jährige laboriert noch an Rückenbeschwerden. Dabei „krankt“ das Ahlener Spiel nicht so sehr am Defensiv-Verhalten. Mit 13 Gegentoren aus elf Spielen rangiert der Zweitliga-Absteiger im Mittelfeld dieser Wertung. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff (acht Tore) ließ Ahlen mit neun Punkten auf den 17. Platz abrutschen. „Die Punktausbeute ist durch die vielen Unentschieden nicht zufrieden stellend. Mit der Art und Weise, wie unsere Mannschaft spielt, können aber wir gut leben“, sagte Maul, zweimaliger Nationalspieler, gegenüber DFB.de. Mit Björn Kluft (Fraktur der Querfortsätze im Wirbelbereich) und Sebastian Hille (Muskelfasseriss) fallen zwei Offensivspieler weiterhin aus. „Bei Kluft müssen wir abwarten, wie das Reha-Programm anschlägt. Hille wird noch drei Wochen pausieren müssen“, so Maul.
SV Werder Bremen U 23: Die Personal-Situation bei den Grün-Weißen hat sich weiter entspannt. Bei Kickers Offenbach (1:3) kehrten Niklas Andersen und Kevin Artmann in die Bremer Mannschaft zurück. Während Verteidiger Andersen in der Startelf stand, wurde Mittelfeldakteur Artmann, der sechseinhalb Monate „auf Eis“ lag, nach 68 Minuten eingewechselt. Gegen Eintracht Braunschweig (Freitag, 15. Oktober, 19 Uhr) muss Werder-Trainer Thomas Wolter auf Angreifer Felix Kroos verzichten, der noch einmal wegen seiner Rotsperre zusehen muss.
TuS Koblenz: Die Länderspielpause kommt Thomas Klasen, Offensivspieler der TuS, nicht ungelegen. Vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig (1:4) zog er sich einen Muskelfaserriss zu und steht seinem Trainer Petrik Sander zwei Wochen nicht zur Verfügung. Zusammen mit Kapitän Dennis Brinkmann, der eine Rotsperre abgesessen hat, könnte er gegen Carl Zeiss Jena (Freitag, 15. Oktober, 19 Uhr) wieder eine Option sein.
1. FC Saarbrücken: Manuel Zeitz, Mittelfeldspieler des 1. FCS, ist auf dem Weg, zu einem festen Bestandteil der deutschen U 20-Nationalmannschaft zu werden. Der 20-Jährige, der bisher zwei Tore in der 3. Liga erzielte, wurde zum zweiten Mal in Folge von Trainer Frank Wormuth zu einem Lehrgang eingeladen. Nun könnte Zeitz auch sein Debüt in dieser DFB-Auswahl geben. Im Rahmen des Lehrgangs stehen die Partien gegen die Schweiz (Donnerstag) und in Polen (Sonntag) auf dem Programm.
VfR Aalen: Bayern München zum Nulltarif! Zum Heimspiel gegen die Reserve des Deutschen Rekordmeisters (Samstag, 30. Oktober, 14 Uhr) veranstaltet der VfR einen Familientag und hofft auf zahlreiche Fan-Unterstützung. Die Schwarz-Weißen verteilen Freikarten für diese Begegnung an Kindergärten, Schulen und Vereine, in denen aktive Jugendarbeit betrieben wird. „Wir möchten die Arbeit in den Bildungseinrichtungen und den vielen Vereinen der Region würdigen und den Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern einen unterhaltsamen Nachmittag in der Scholz-Arena ermöglichen. Wir hoffen, dass wir die 10.800 Zuschauer, die bei unserer letzten Freikarten-Aktion in der Regionalliga gegen Nürnberg II im Vorjahr da waren, nochmals toppen können und die Scholz-Arena ganz voll wird,“ so VfR-Geschäftsführer Guido Walter.
Weil der SSV Reutlingen einige Spieler für die Auswahl des Württembergischen Fußballverbandes für den DFB-Länderpokal (7. bis 12. Oktober in Duisburg-Wedau) abstellt, wurde das Achtelfinale im Verbandspokal zwischen dem Oberligisten und dem VfR verlegt. Die Partie soll nun Dienstag, 19. Oktober, ab 18.45 Uhr im Reutlinger Stadion an der Kreuzeiche über die Bühne gehen.
Dynamo Dresden: Bei einer Blutspenden-Aktion unter den Sportfans der Stadt Dresden landete Dynamo auf dem ersten Platz. Exakt 1.411 Anhänger des achtmaligen Meisters der DDR hatten sich bei dieser lebenswichtigen Aktion engagiert und Blut gespendet. „Um den Sieg ging es ja gar nicht. Entscheidend ist, dass wir etwas Sinnvolles getan und mit den Spenden viele Leben gerettet haben“, sagte Dresdens Geschäftsführer Volker Oppitz. Den Abschluss der Aktion bildete das 1. Eisfußball-Turnier. Auch auf ungewohnten Untergrund gerieten die Dynamos nicht ins Rutschen. In vier Spielen blieben die Fußballer um Cheftrainer Matthias Maucksch ungeschlagen und bezwangen im Finale die Vertretung der Landeshauptstadt souverän 2:0.
SV Wehen Wiesbaden: Teuflisch gut! So präsentiert sich der SV Wehen Wiesbaden derzeit in der 3. Liga. Als Tabellendritter belegt die Mannschaft von Trainer Gino Lettieri einen Relegationsplatz zur 2. Bundesliga und ist mit einem Punkt Rückstand auf Hansa Rostock in Schlagdistanz zu einem direkten Aufstiegsplatz. Grund genug, sich jetzt mit den wahren „Roten Teufeln“ zu messen. Am Samstag tritt der SVWW in Herxheim gegen den Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern an. Anstoß ist ab 14.30 Uhr.
FC Rot-Weiß Erfurt: Marcel Reichwein biss auf die Zähne und wurde belohnt. Beim 1:1 in Heidenheim lief der Erfurter Stürmer trotz eines Bänderrisses auf und traf zum Ausgleich. Auch gegen Dynamo Dresden (Samstag, 16. Oktober, 14 Uhr) wird es auf den 24-Jährigen ankommen. Denn Trainer Stefan Emmerling muss mit Martin Pohl (fünfte Gelbe Karte), Dennis Hillebrand (Gelb-Rot) und Dennis Malura (Rot) auf drei gesperrte Spieler verzichten.
SV Sandhausen: Internationaler Fußball im Hardtwaldstadion. Während der spielfreien Zeit werden zwei Qualifikationsspiele zur U 19-Europameisterschaft im Stadion des SV Sandhausen ausgetragen. Freitag ab 11 Uhr empfängt Deutschland die Auswahl aus Andorra. Fünf Tage später trifft das zwischen Spanien und Frankreich liegende Fürstentum ebenfalls in Sandhausen auf Nordirland (Mittwoch, 13. Oktober, 17 Uhr).
Quelle: DFB