Auf zwei Punkte ist der Vorsprung auf die Abstiegsränge mittlerweile geschrumpft, auf den Vorletzten aus Wuppertal beträgt der Abstand sieben Zähler. „Für Wuppertal ist es fast schon die letzte Chance. Und um die zu nutzen, werden sie am Samstag alles tun. Darauf müssen wir uns einstellen. Auch wir müssen nach dem Spiel sagen können, wir haben alles getan, um zu gewinnen“, so Wolter für den die Begegnung im Stadion am Zoo nur eins von insgesamt sieben Endspielen ist.
Seit sechs Spieltagen warten die Wuppertaler auf ein Erfolgserlebnis. Dass der WSV in der Liga durchaus bestehen kann, hat die Mannschaft von Interimscoach Peter Radojewski nicht nur beim 1:0-Hinspielerfolg gezeigt, sondern auch bei den Siegen gegen Sandhausen (3:1) und Dresden (1:0) sowie auch beim 1:1 gegen Spitzenreiter VfL Osnabrück. Selbstvertrauen tankte das Team zudem beim 5:0-Sieg im Viertelfinale des Niederrheinpokals gegen den VfL Tönisberg.
Am Bremer Kader, der Thomas Wolter am Samstagnachmittag zur Verfügung steht, ändert sich im Vergleich zum Spiel gegen Braunschweig nur wenig. Stefan Ronneburg kehrt nach seiner Rot-Sperre ins Team zurück, dafür bleibt Keeper Felix Wiedwald an der Weser. Der 20-Jährige steht im Aufgebot der Profis für die Bundesligapartie gegen den SC Freiburg. Die Reise nach Wuppertal tritt auch Sandro Wagner an, der erneut Spielpraxis bei Werders U 23 sammeln soll.
Norman Ibenthal