Einen Punkt besser und mit einem Spiel weniger rangiert Werder derzeit auf dem 13. Tabellenplatz. Für die Grün-Weißen geht es darum, so schnell wie möglich „die Niederlage gegen Osnabrück abzuhaken und in Unterhaching mutig aufzutreten. Auswärts waren wir bislang recht erfolgreich“, so Wolter, dessen Team die sechstbeste Auswärtsbilanz aufweist.
Vor allem gilt es die zurückliegende „Schockwoche“, wie es Wolter ausdrückte, schnell zu verarbeiten. Am Montag zog sich Julian Grundt voraussichtlich den dritten Kreuzbandriss in Folge zu, ein genaueres Ergebnis steht noch aus. Und am Dienstagabend folgte im Spiel gegen Osnabrück ein Außenbandriss im Knie bei Kevin Maek. „Auch er wird uns diese Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Wenn sich einer bei uns verletzt, dann ist es immer gleich eine schwerere Verletzung“, erklärt der Bremer Trainer. Zwar kehren am Sonntag die beiden zuletzt gelb gesperrten Dominik Schmidt und Stefan Ronneburg in den Kader zurück, doch fehlen weiterhin Niklas Andersen (Leistenprobleme), Alexander Hessel und Pascal Testroet (Knieverletzung) sowie José Alex Ikeng (Reha nach Kreuzbandriss). Ob Onur Ayik, der beim 3:1-Erfolg im Hinspiel zwei Treffer beisteuerte und Kevin Artmann im Generali-Sportpark mitwirken können, entscheidet sich erst kurzfristig.
Norman Ibenthal