Für den Bremer Trainer, der mit seinem Team seit vier Spieltagen in der Ferne ungeschlagen ist, zählt bekanntlich jedoch nur die eigene Leistung. „Uns ging es gut, manchen vielleicht zu gut, das hat man gegen die Bayern gesehen. Für uns ist es wichtig, wieder in die Spur zurückzufinden. Wir müssen uns wieder ins Gedächtnis rufen, warum wir bisher die Punkte geholt haben“, erklärt Thomas Wolter und fordert im Erzgebirgsstadion eine hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft.
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Der Gegner: 1946 als SG Aue gegründet durchlief der Verein zahlreiche Namensänderungen. BSG Pneumatik, BSG Zentra Wismut, SC Aue, MSG Wismut und nach der Wende FC Wismut. 1993 benannte man sich schließlich in FC Erzgebirge Aue um. Zu DDR-Zeiten feierte Aue zahlreiche Erfolge. Drei Meisterschaften und ein Pokalsieg sowie zahlreiche Auftritte auf internationaler Bühne zieren die Vereinshistorie. Nach dem Mauerfall qualifizierte sich Aue 1994 für die neu gegründete Regionalliga und stieg 2003 in die 2. Bundesliga auf, der man immerhin fünf Jahre lang angehörte.
Die aktuelle Situation beim Gegner: „Aue gehört für mich zu den fünf, sechs Teams, die die ersten drei Plätze unter sich ausmachen“, ist sich Thomas Wolter der Stärke der Gastgeber bewusst. In der Tat spielt Aue bislang eine gute Saison. Zwar belegt man derzeit Rang 8, doch auf Platz zwei sind es nur zwei Punkte. Vor allem im heimischen Erzgebirgsstadion läuft es rund für den FC. In den bisherigen Heimspielen musste man sich nur dem 1.FC Heidenheim geschlagen geben. Dafür könnte man in der Ferne etwas stabiler auftreten. Das 0:3 in Braunschweig war bereits die dritte Auswärtsniederlage in Folge.