Der Kader des Gegners: Keine Frage, der SV Sandhausen zählt sicherlich zu den Top-Teams der Liga. Im Kader findet sich so mancher Erst- und Zweitligaerfahrener Spieler wieder. Allen voran Roberto Pinto, ehemals für den VfB Stuttgart, Hertha BSC und Arminia Bielefeld aktiv, und Top-Torjäger Regis Dorn (Freiburg/Rostock), der bereits zehn Treffer erzielt hat. „Aber nicht nur die beiden machen die Stärke von Sandhausen aus. Sie haben insgesamt eine sehr gut zusammengestellte Mannschaft“, erklärt Thomas Wolter.
Die Bilanz: Zum ersten Mal trafen beide Teams im Kampf um die Deutsche Amateurmeisterschaft im Jahr 1977 und 1978 aufeinander. Damals setzte sich jeweils der SV Sandhausen durch. Zwar gelang Werders „Zweiter“ in den Hinspielen ein 1:0 bzw. 2:0-Sieg, doch in den Rückspielen behielt der SV Sandhausen mit den 6:3 bzw. 4:0-Erfolgen die Oberhand. In der 3. Liga ist die Bilanz ausgeglichen. In Bremen gewann Werder 4:3, im Hardtwaldstadion setzte sich dagegen der SV mit 3:1 durch.
Die personelle Situation: SV-Trainer Gerd Dais muss am Samstag auf die gelb-gesperrten Roberto Pinto und Patrick Kirsch verzichten. Sreto Ristic und Regis Dorn sind nach ihren Verletzungen am Mittwoch wieder in das Training eingestiegen, Alf Minzel ist derzeit krank. Bei Werder stehen weiterhin die Langzeitverletzten Kevin Artmann, Julian Grundt und José-Alex Ikeng (alle Reha nach Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung. Auch Dominik Schmidt (Reha nach Patellasehnenreizung) sowie Niklas Andersen (Gelb-Sperre) und Sebastian Mielitz (Profis) werden nicht dabei sein. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Nicolas Feldhahn (Oberschenkelprobleme). „Dazu muss man abwarten, wer neben Sebastian Mielitz noch bei den Profis dabei sein wird“, so Wolter, der zumindest wieder auf die Dienste von Timo Perthel zurückgreifen kann.
Norman Ibenthal