„End Polio now!“ – unter diesem Motto tritt Werders U 23 am Dienstagabend, 20.10.2009, zu einem Benefizspiel zu Gunsten des Rotary Club Nienburg an. Gegner wird um 19 Uhr...
„End Polio now!“ – unter diesem Motto tritt Werders U 23 am Dienstagabend, 20.10.2009, zu einem Benefizspiel zu Gunsten des Rotary Club Nienburg an. Gegner wird um 19 Uhr...
„End Polio now!“ – unter diesem Motto tritt Werders U 23 am Dienstagabend, 20.10.2009, zu einem Benefizspiel zu Gunsten des Rotary Club Nienburg an. Gegner wird um 19 Uhr auf der Sportanlage in Estorf eine Auswahl Nienburgs sein.
Hintergrund des Auftritts ist eine Aktion des Rotary Clubs International, der sich die Ausrottung der Kinderlähmung (Polio) zum erklärten Ziel gesetzt hat. Zwar ist die Kinderlähmung bereits fast vollständig verschwunden, es gibt jedoch jährlich noch rund 1.600 Neuinfektionen weltweit. Um einen erneuten Ausbruch und eine erneute Verbreitung der Kinderlähmung nachhaltig zu verhindern, ist es unumgänglich den Erreger weltweit völlig auszulöschen. Dieses Ziel scheint mit einer letzten großen Kraftanstrengung möglich.
Die „Bill und Melinda Gates Stiftung“ von Microsoft-Gründer Bill Gates hat Rotary International dafür 355 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt. Jedoch unter der Auflage, dass Rotary International seinerseits mindestens weitere 200 Millionen US-Dollar aus öffentlichen Sammlungen zusammenbringt. So sind nun die über 11,2 Millionen rotaryschen Frauen und Männer, welche sich weltweit in über 33000 Clubs ehrenamtlich engagieren, aufgefordert, die für diesen sinnvollen Zweck notwendigen Spenden aufzubringen.
Auch Husejinovic spielt für den guten Zweck
Die dann hoffentlich ausreichend eingegangenen Gelder werden für die Ausstattung von etwa eine Million Impfteams, ca. zwei Millionen gekühlter, spezieller Impfcontainer und zum Transport und zur Verimpfung von etwa 225 Millionen Impfdosen genutzt. Es wird somit gerade in nicht unproblematischen Regionen wie Nigeria, Afghanistan und auch Pakistan möglich, etwa 172 Millionen Kinder nachhaltig zu schützen und somit hoffentlich das endgültige Ende der Polioviren herbeizuführen.
„Ein erstrebenswertes Ziel und eine tolle Aktion. Ich freue mich, dass wir mit unserem Auftritt den Rotary Club unterstützen können und hoffe, dass möglichst viele Zuschauer am Dienstagabend ins Stadion kommen werden“, würde sich Werder-Coach Thomas Wolter über eine stimmungsvolle Kulisse für einen guten Zweck freuen.
Zugleich will der Bremer Trainer den Auftritt jedoch auch nutzen, um einigen Spielern Spielpraxis zu bieten. „Ich denke dabei vor allem an die Spieler, die zuletzt auf weniger Einsatzzeiten kamen“, so Wolter, der außerdem auf die Dienste von Werder-Profi Said Husejinovic bauen kann.
Norman Ibenthal
