Auch das Wiederholungsspiel hat der Bremer Trainer in nicht ganz so guter Erinnerung. „Da haben wir 0:1 verloren, das war eins unserer schlechtesten Spiele in der Saison“, so der 45-Jährige, der mit seinem Team nach den guten Auftritten gegen Unterhaching und in Jena „den positiven Weg weitergehen“ möchte.
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Der Gegner: Mit der SG Dynamo Dresden empfängt Werders U 23 wohl einen der traditionsreichsten Vereine in der 3. Liga. Acht DDR-Meistertitel, sieben FDGB-Pokalsiege sowie zahlreiche Europapokalauftritte zieren die Clubgeschichte. 1991 nach der Wende noch in der 1. Bundesliga gestartet, folgte 1995 aufgrund von finanziellen Engpässen der Zwangsabstieg in die Regionalliga – ein Tiefschlag, von dem sich Dresden bis heute nicht vollständig erholt hat. Zwar gelang 2004 noch einmal der Aufstieg in die 2. Bundesliga, doch 2006 kehrte der krisengeschüttelte Verein in die Drittklassigkeit zurück.
Die aktuelle Situation: „Sie kommen in einer ähnlichen Situation wie in der vergangenen Saison zu uns“, erklärt Thomas Wolter. Letztes Jahr reiste die SGD als Tabellensechzehnter an die Weser, dieses Mal rangiert das Team von Trainer Ruud Kaiser, das zuletzt drei Auswärtsniederlagen in Folge hinnehmen musste, nach einer bislang erneut durchwachsenen Saison auf Platz 15 und könnte bei einem Werder-Sieg von den Grün-Weißen (Rang 17) überholt werden.
Der Kader: „Ich messe die Dresdner Mannschaft nicht am Tabellenstand, sondern an dem zur Verfügung stehenden Kader“, erklärt Werder-Coach Thomas Wolter und erwartet einen starken Gegner. Vom Stammpersonal des Vorjahres hat die SGD lediglich Thomas Bröker (Rot-Weiss Ahlen) und Jens Truckenbrod (Carl Zeiss Jena) abgegeben. Dafür ist der ohnehin gefestigte Kader gezielt verstärkt worden und wird durch junge Talente wie Philipp Zeiger ergänzt.