Die aktuelle Situation: Der selbsternannte Aufstiegskandidat tut sich in der 3. Liga noch ein wenig schwer. Nach acht Spieltagen weist der FC bereits sieben Punkte Rückstand zur Tabellenspitze auf und belegt aktuell den 11. Platz. Zu Hause musste man zwar nur eine Niederlage hinnehmen (0:1 gegen BVB II), doch dafür sprang auswärts seit rund neun Monaten auch noch kein Sieg heraus.
Der Kader: Nach dem Abstieg in die 3. Liga fand beim FC Ingolstadt ein personeller Umbrauch statt. 13 Spieler verließen die Ingolstädter, zwölf neue Akteure kamen hinzu. Wie kaum ein anderes Team der Liga kann der FC auf reichlich Bundesliga-Erfahrung im Kader zurückblicken. Allen voran Andreas „Zecke“ Neuendorf, der 200 Bundesligaspiele für Bayer Leverkusen und Hertha BSC absolvierte. Aber auch Stefan Leitl (Nürnberg), Ralf Keitel (MSV Duisburg), David Pisot (VfB Stuttgart) und Malte Metzelder, der Bruder von Christoph Metzelder, spielten bereits auf der großen Fußball-Bühne „Bundesliga“. „Sie sind absoluter Aufstiegsfavorit. Aber auch sie konnten sich bislang noch nicht so absetzen. Das zeigt, wie ausgeglichen die Liga ist“, so Werder-Trainer Thomas Wolter, vor dessen Team „eine interessante Aufgabe liegt“.
Der Trainer: Wie Thomas Wolter zählt FC-Coach Horst Köppel wohl zu den bekanntesten Trainer-Gesichtern in der 3. Liga. Als Spieler für Stuttgart und Borussia Mönchengladbach holte der heute 61-Jährige fünf Mal die Deutsche Meisterschaft, gewann zwei Mal den UEFA-Pokal und sicherte sich mit der deutschen Nationalmannschaft 1972 den Europameistertitel. Als Trainer holte er mit dem BVB den DFB-Pokal und trainierte vor seinem Engagement bei Ingolstadt (seit April 2009) unter anderem auch schon Arminia Bielefeld, Bayer Uerdingen, Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach.