Die Flutlichtpartie in der Wacker-Arena wird also eine weitere echte Härteprobe für die Grün-Weißen im Abstiegskampf. Und gerade auswärts lief es für Werder bislang alles andere als optimal. Sechs Punkte sammelten die Werderaner erst auf fremden Plätzen. "Es ist mir auch weiterhin egal, ob wir zu Hause oder auswärts spielen. Wichtig ist, was wir machen und dass wir versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Wir haben in den letzten Wochen große Schritte nach vorne gemacht, uns auswärts jedoch noch nicht dementsprechend dafür belohnt. Aber wir wollen uns am Ende der Saison für unsere Geduld belohnen und über dem Strich stehen", will Thomas Wolter von Auswärtsbilanzen nichts wissen. Dennoch einmal kurz zurück zur Statistik: Mit 21 Punkten weist Burghausen vor den Stuttgarter Kickers die zweitschlechteste Heimbilanz auf.
Werder muss in Burghausen auf acht Spieler verzichten
Entscheidend ist also, wie das schöne Sprichwort schon sagt, letztendlich "auf dem Platz" und dort muss Trainer Thomas Wolter erneut auf zahlreiche Akteure verzichten. Julian Grund, Kevin Artmann (beide Kreuzbandriss) und Marc Heider (Achillessehnen-OP) fallen weiterhin verletzungsbedingt aus. Philipp Bargfrede und Alexander Hessel holen noch einen Trainingsrückstand auf und Sebastian Mielitz und Martin Harnik sind bei den Profis dabei. Zudem sitzt Niklas Andersen noch eine Rot-Sperre ab.
Das Hinspiel in Bremen endete übrigens 2:2-Unentschieden. Ein Ergebnis, das am Freitagabend wohl beiden Mannschaften nicht wirklich weiterhelfen würde.
Norman Ibenthal