Ein bekanntes Gesicht, das bei Aalen die Fäden in der Hand hält, saß damals im November noch auf dem Trainerstuhl: Jürgen Kohler, einer der Weltmeister von 1990. Die Partie gegen Werder war zugleich sein letztes Spiel als Trainer des VfR Aalen. Wegen gesundheitlicher Gründe übergab er das Traineramt, das er erst Ende August von Edgar Schmitt übernommen hatte, an den ehemaligen Cottbus-Coach Petrik Sander und widmete sich ausschließlich der Funktion des sportlichen Leiters. Doch unter der neuen Führung blieb der Erfolg zunächst aus. Ab Dezember wartete man acht Spiele lang auf einen Sieg, und eine zusätzliche heftige Niederlagenserie Ende März mit einem 0:4 gegen Bayern II, einem 1:4 gegen Union Berlin und einem 0:5 gegen den Wuppertaler SV zog den aktuellen Tabellenachtzehnten, der mit 28 Treffern die schwächste Offensive der Liga stellt, endgültig in den Abstiegsstrudel.
Mitglieder-Freikarten noch erhältlich
Während auf eigenem Platz nach den Siegen gegen Dresden (4:3) und Jena (3:2) zuletzt jedoch eine aufsteigende Tendenz zu erkennen war, bleibt in der Ferne der Erfolg aus. Nach 15 Auswärtsspielen in Folge ohne Sieg zählt der VfR neben Werder und den Stuttgarter Kickers zu den auswärtsschwächsten Teams der Liga.
Alle Werder-Mitglieder, die sich die Partie gegen Aalen nicht entgehen lassen möchten, haben am Spieltag noch die Möglichkeit, eine von ca. 250 Mitglieder-Freikarten zu ergattern, die an der neu eingerichteten Mitgliederkasse nach Vorlage des Mitgliederausweises "Greencard" zu erhalten sind. Alle Mitglieder, die zuvor ihre Freikarte im Internet unter WERDER.DE bestellt hatten, erhalten dort ebenfalls ihr Ticket.
Norman Ibenthal