Am Freitagabend bietet sich den Werderanern nun also unter dem Schein des Flutlichts eine gute Gelegenheit, die Statistik endlich ein wenig aufzubessern. Coach Thomas Wolter blickt der Partie optimistisch entgegen: "In Sandhausen haben wir die bislang beste Auswärtsleistung der Saison gebracht, die war mit keinem anderen unserer Auftritte zu vergleichen. Daran müssen wir nun anknüpfen. Lediglich in der Chancenverwertung und im Abwehrverhalten müssen wir noch effektiver und konsequenter werden."
Hinspiel ging mit 1:0 an Emden
Für eine erfolgreiche Umsetzung der Vorgaben steht dem Bremer Coach derselbe Kader wie in Sandhausen zur Verfügung sowie Mannschaftskapitän Sandro Stallbaum, der seine Gelb-Sperre abgesessen hat. Weiterhin nicht dabei sein werden Kevin Artmann (Bänderriss), Toni Gänge und Julian Grundt (beide Reha), Alexander Hessel (muskuläre Probleme) sowie Marc Heider und Björn Dreyer (Achillessehnenprobleme). Felix Schiller bereitet sich zudem weiterhin auf sein Abitur vor.
Bereits das Hinspiel in Bremen fand unter Flutlicht statt. Vor allem für Max Kruse ein ganz bitteres Spiel, brach er sich bei einem Zweikampf doch das Schienbein und fiel rund fünf Monate aus. Auch für seine Teamkollegen gestaltete sich der Abend nicht viel erfolgreicher. Werder unterlag nach gutem Spiel mit 0:1. Auch für diese Niederlage hat man nun die Gelegenheit, sich zu revanchieren.
Norman Ibenthal