Feldhahn kehrt an alte Wirkungsstätte zurück
Auf was sich sein Team am Dienstagabend im Erzgebirge-Stadion einstellen muss, weiß ein Bremer ganz genau. Nicolas Feldhahn spielte bis zur letzten Saison für die Veilchen: "Aue hat diese Saison einen Zuschauerschnitt von 8.000 Zuschauern. Da ist immer ordentlich was los, die machen ganz schön Stimmung", so der 23-Jährige, der sich auf die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte freut: "Ich habe gute Erinnerungen an Aue. Daher freue ich mich auch auf das Spiel."
Im bisherigen Saisonverlauf blieb Aue bisher noch hinter den Erwartungen zurück. Der angestrebte Platz im oberen Tabellendrittel ist noch weit entfernt. Mit 30 Punkten – neun mehr als Werder – rangiert die Mannschaft von Teammanager Coach Heiko Weber auf dem 11. Tabellenplatz. Dabei hat der dreimalige DDR-Meister, der bis zum Sommer fünf Jahre lang in der 2. Bundesliga spielte, in der Winterpause personell noch einmal kräftig nachgelegt. Mit Aziz Bouhaddouz, Sven Müller, Russi Petkov, Sven Schaffrath und Marco Stark durfte Coach Weber gleich fünf Neulinge im Team begrüßen. Vor allem die Angriffsreihe bereitete den Gastgebern bislang Sorgen, denn mit Arne Feick sorgte in der Hinrunde ein Mittelfeldspieler mit sieben Treffern für die meiste Torgefahr. Gut für Werder: Der 20-Jährige muss wie auch Angreifer Skerdilaid Curri eine Rot-Sperre absitzen. Zudem hat Abwehrstütze Thomas Paulus die fünfte gelbe Karte gesehen und darf gegen die Grün-Weißen nicht auflaufen. "Es darf uns nicht interessieren, wer da spielen darf und wer nicht. Wenn einer ausfällt, haben andere die Gelegenheit sich in den Vordergrund zu spielen. Das ist für den Gegner also nicht immer ein Team. Für uns muss es darum gehen, dass wir uns für unser Spiel belohnen, also auch Punkte holen", erklärt Thomas Wolter, der Aue beim 0:0 gegen Düsseldorf am vergangenen Wochenende beobachtet hat.
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