"Stuttgart hofft sicherlich, dass uns die englische Woche noch in den Knochen stecken wird. Den Gefallen werden wir ihnen jedoch nicht tun. Das Team wird die drei noch ausstehenden Partien mit Volldampf angehen", will Thomas Wolter nun endlich wieder einen "Dreier" einfahren. Personell muss der Bremer Coach jedoch auch gegen den deutschen Vizemeister von 1908 auf zahlreiche Akteure verzichten. Max Kruse (Schienbeinbruch), Julian Grundt (Kreuzbandriss), Toni Gänge sowie Pascal Testroet (beide Rückenprobleme) und auch Martin Harnik (Bänderriss) fallen verletzungsbedingt aus. Hinter den Einsätzen von Dominik Schmidt und Kevin Artmann (Sprunggelenksverletzung), Timo Perthel (Leistenprobleme) und Torsten Oehrl, der am Mittwochabend eine leichte Prellung am Kopf erlitten hat, stehen noch Fragezeichen. Finn Holsing hat zudem gegen Burghausen seine fünfte gelbe Karte gesehen und muss pausieren. Dagegen rückt Marc Heider zurück ins Team. Der 22-Jährige hat seine Achillessehnen-Probleme überstanden.
In der dritthöchsten Spielklasse standen sich beide Teams übrigens noch nie gegenüber. Dafür gab es schon einmal ein Aufeinandertreffen im DFB-Pokal. Doch auch das liegt schon etliche Jahre zurück. In der ersten Runde der Saison 1983/84 musste sich Werder gegen den damaligen Zweitligisten mit 1:3 geschlagen geben. Ein Vierteljahrhundert später bietet sich den Grün-Weißen nun also die Möglichkeit zur Revanche.
Norman Ibenthal