Dass der jüngste Erfolg den Gästen neuen Auftrieb gegeben haben könnte, ist sich auch Werder-Coach Thomas Wolter bewusst, ändert für ihn jedoch nichts an der Situation im Vorfeld der Begegnung. „Egal ob der Gegner vorher gewonnen oder verloren hat, Erster oder Zweiter ist, man oben, im Mittelfeld oder unten steht, entscheidend ist nur, was man selbst macht. Wir müssen auf uns schauen, an unsere Stärken glauben, mutig sein und die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, auch umsetzen. Dann werden wir erfolgreich sein.
Die Stärke der Burghausener ist dem Bremer Trainer jedoch nicht entgangen: „Sie sind ein spielerisch starkes Team“, weiß Wolter sich auf den unbekannten Gegner einzustellen. Zuletzt hatten vor allem die Youngster bei Wacker überzeugt. Seit Wochen liefert der aus der U 23 stammende Christoph Buchner bereits gute Leistungen bei Burghausen ab und gegen Emden erzielte mit Christian Cappek ein noch A-Jugendlicher den Treffer zum 3:1-Endstand. Schwächen taten sich bei Burghausen bislang vor allem in der Defensive auf. 33 Treffer ließ die Wacker-Hintermannschaft bereits in dieser Saison zu – ein negativer Spitzenwert der Liga.