Bereits am Samstag haben seine Jungs vielleicht die Möglichkeit, ihren Coach davon zu überzeugen. Denn Dominic Peitz (Innenbandanriss), Amaury Bischoff und Francis Banecki (beide Reha) sowie Thomas Johrden (Trainingsrückstand) werden gegen die Rheinländer definitiv nicht mitmischen können. Und zu den Ausfällen könnten sich noch Kevin Artmann (Leistenprobleme) sowie Kevin Schindler, Martin Harnik und Max Kruse (alle bei den Profis) hinzugesellen, hinter deren Einsätzen große Fragezeichen stehen.
Dennoch geht Thomas Wolter optimistisch in die Partie und zieht vor allem aus der Begegnung in Oberhausen (2:1) Kraft: "Das war zwar kein gutes Spiel von uns, aber früher hätten wir solch eine Partie noch verloren. Außerdem waren wir wieder die einzige Regionalliga-Mannschaft, die nach dem DFB-Pokal das darauf folgende Punktspiel gewonnen hat. Das zeigt, dass die Jungs topfit sind und wissen, worauf es in dieser Saison ankommt."
Das weiß auch Fortuna Düsseldorf. Die Ziele, die sich die Rheinländer gesteckt haben, sind hoch: Die Qualifikation für die 3. Liga ist Pflicht, der Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse durchaus realistische Kür. Daher wurde der Kader in der Winterpause noch einmal gezielt verstärkt, der Feinschliff für den Spielbetrieb 2008 im Trainingslager in Andalusien geholt. Die Fortuna scheint gewappnet, um den hohen Ansprüchen des Vereins gerecht zu werden. "Düsseldorf hat neben Wuppertal sicherlich das Topteam der Liga. Aber entscheidend ist, wie sie ihre Stärken auf dem Platz umsetzen", so die Einschätzung von Thomas Wolter.
Starker Jahresbeginn der Fortuna