U 23: Kein schöner, aber erfolgreicher Auftakt

Alparslan Erdem mangelte es vor allem in der ersten Halbzeit nicht an Beschäftigung...
U23
Samstag, 16.02.2008 / 22:01 Uhr

Am Ende wurde es noch eine Zitterpartie. Hätte wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff Mike Terranova den Ball nicht neben, sondern in das Bremer Tor gelenkt, wären beide Teams mit einem wohl nicht unverdienten Unentschieden vom Platz gegangen. Doch der Ball trudelte nun mal um Zentimeter am linken Pfosten vorbei und der "Dreier" ging an die Grün-Weißen. "Mit etwas Pech hätte es auch 2:2 enden können", gestand Werder-Coach Thomas Wolter daher anschließend auch ein.

 

Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Gastgeber einem Punktgewinn näher als die Bremer, die RWO überwiegend das Feld überlassen hatten. "Wir mussten ja auch in der Zentrale mit Dominic Peitz und Max Kruse gleich zwei wichtige Spieler ersetzen. Da muss man sich erst einmal neu orientieren", erklärte Florian Mohr den verhaltenden Start in die Partie. Zwar füllten Julian Grundt und Dominik Schmidt die frei gewordenenen Plätze ordentlich aus, doch nachdem der Rot-gefährdete Schmidt bereits nach einer halben Stunde für U 19-Talent Stefan Ronneburg ausgetauscht wurde, suchte Werder wiederum die Neuordnung. "Stefan und Julian haben das aber ganz gut gelöst", ließ sich Thomas Wolter zu einem kleinen Lob hinreißen. Ansonsten war er mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden: "Nach sechs Wochen Vorbereitung weiß man zwar nie, wo man steht. Das erkennt man erst im ersten Spiel. Doch wir haben in der ersten Hälfte einfach zu wenig angeboten."

 

Einer starken und vor allem fehlerfreien Abwehrarbeit hatten es die Grün-Weißen zu verdanken, dass sie nicht mit einem Rückstand in die Pause gingen. Das sah auch Frank Löning nicht anders: "Wir hatten ein wenig Glück, dass es zur Halbzeit 0:0 stand."

 

Erst gegen Ende des ersten Durchgangs kamen die Bremer langsam besser in die Partie. "Daran haben wir nach der Pause angeknüpft, aus heiterem Himmel das 1:0 gemacht und dann besser gespielt", fasste Thomas Wolter die Anfangsphase nach dem Seitenwechsel zusammen. "Wir haben uns in der Kabine gesagt, dass wir zulegen müssen. Das ist uns gut gelungen", so Kevin Schindler, der den zweiten Bremer Treffer vorbereitete.

 

Der glückliche Anschlusstreffer durch den Oberhausener Pappas trieb die Spannung zwar noch einmal auf die Spitze, doch wie schon in Durchgang eins hielt die Bremer Defensive dem Ansturm der Gastgeber stand. "Das war ein wichtiger Sieg, vor allem im Hinblick auf die Qualifikation zur 3. Liga. Daher dürfen wir mit dem Ausgang zufrieden sein", zog Coach Wolter am Ende doch noch ein positives Fazit.

 

Durchaus positiv fällt nach dem Erfolg auch der Blick auf die Tabelle aus. Werder kletterte auf den dritten Platz und kam dem ersehnten Ziel "3. Liga" erneut einen Schritt näher. Zudem kommt es am nächsten Wochenende im Stadion "Platz 11" zum absoluten Spitzenspiel in der Regionalliga Nord. Denn mit Fortuna Düsseldorf kommt der aktuelle Tabellenzweite an die Weser. Die Rheinländer gewannen gegen Spitzenreiter Wuppertal mit 2:0 und liegen, wie auch Werder, nur noch einen Punkt hinter dem Tabellenführer.

 

Norman Ibenthal

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