Verl erst mit einem Heimsieg
Nach vier Jahren hatte der SC Verl im Sommer die Rückehr in die Regionalliga geschafft. Die Ausbeute in der bisherigen Saison fällt bislang jedoch noch recht mäßig aus. Vor allem im eigenen Stadion an der Poststraße tat sich der aktuelle Tabellen-Sechzehnte bislang schwer. Erst vor zwei Wochen gelang gegen Rot-Weiss Essen der erste Heimsieg (1:0), zudem gab es gegen Emden und Ahlen zwei Unentschieden.
Acht Punkte fehlen den Ostwestfalen derzeit zur Qualifikation für die 3. Liga, die jedoch von Beginn an nicht das Saisonziel ist: "Wir haben schon durch die Rückkehr in die Regionalliga ein wichtiges Ziel erreicht. Denn wir werden auch für den Fall, dass wir die Qualifikation zur 3. Liga nicht schaffen sollten, weiterhin viertklassig bleiben. Diese Spielzeit ist für uns so etwas wie eine Bonus-Saison, in der wir nur gewinnen können", so Trainer Mario Ermisch, der am Samstag jedoch nicht auf der Trainerbank Platz nehmen darf. Der 48-Jährige hat sich beim Spiel gegen den Wuppertaler SV (0:1) am vergangenen Wochenende unsportlich gegenüber WSV-Trainer Wolfgang Jerat verhalten und wurde vom DFB mit einer Strafe von einem Spiel Innenraum-Verbot belegt. Für ihn wird Co-Trainer Jörg Spiekerkötter die Mannschaft an der Seitenlinie dirigieren.
Werder hat in Verl noch nie verloren