Abwehrspieler Florian Mohr wird bis zum Anpfiff jedoch nicht wieder fit. Der Innenverteidiger zog sich am Dienstagabend in der Verlängerung eine Risswunde am linken Oberschenkel zu, die nach seiner Auswechslung mit sieben Stichen genäht werden musste. Ebenfalls nicht mit dabei ist weiterhin Amaury Bischoff (Reha). Ob Ivan Klasnic erneut die grün-weiße Offensive verstärkt, steht noch nicht fest.
Auswärts liegt die Cottbuser Stärke
In der bisherigen Saison tut sich der FC Energie Cottbus, der zum ersten Mal in die Regionalliga Nord aufgestiegen ist, schwer. Seit Saisonbeginn rangiert die Mannschaft von Trainer Heiko Weber, der Aufstiegscoach Thomas Köhler ablöste, auf den unteren Rängen der Tabelle. Vor allem auf dem eigenen Platz lief es für die Cottbusser bislang überhaupt nicht nach Wunsch. Nicht eins der acht Heimspiele konnte gewonnen werden. Der Grund dafür liegt besonders in der Abschlussschwäche, denn Cottbus hat erst vier Mal in das gegnerische Tor getroffen – kein Team der Liga traf seltener. Zwei Treffer davon sorgten ausgerechnet in der Ferne für die bislang einzigen beiden Siege. Mit 1:0 wurden sowohl Rot-Weiß Erfurt, als auch Rot-Weiss Essen geschlagen. "Das waren zugleich auch die beiden letzten Auswärtsspiele. Cottbus hat damit gezeigt, dass sie in der Liga angekommen sind. Wir sind also gewarnt", blickt Wolter auf die Partie.
von Norman Ibenthal