U 23: Hochverdienter Berliner Sieg gegen harmlose Bremer

Auch Frank Löning (im Bild mit dem Berliner Michael Bemben) konnte im Angriff nur selten für Gefahr sorgen.
U23
Samstag, 29.09.2007 / 17:56 Uhr

Es waren deutliche Worte, die Werder-Coach Thomas Wolter nach der zweiten Niederlage innerhalb von nur wenigen Tagen fand. "Wenn wir so weiter spielen, haben wir in der 3. Liga nichts zu suchen", so der Bremer Coach deutlich, der sich von der Leistung seiner Mannschaft enttäuscht zeigte: "Es war ein hochverdienter Sieg für die Berliner. Wir waren von Beginn an nicht in der Partie. Vor allem in der ersten Halbzeit war das gar nichts. Im zweiten Durchgang haben wir ein wenig besser gespielt, aber das war dann schon zu spät!" Ähnlich sah es auch Mannschaftskapitän Sandro Stallbaum: "Wir haben es heute wieder nicht geschafft, unser Potential abzurufen. Es ist uns nicht gelungen, den Gegner in der Offensive zu beschäftigen. Bis zum 16er sah das zwar gar nicht mal so schlecht aus, doch es hat diese 'Torgeilheit' gefehlt."

 

Selbst nach der Gelb-Roten Karte an Nico Patschinski konnte Werder keinen Profit aus der Überzahl schlagen: "Plötzlich hatten wir zwar deutlich mehr Spielanteile, aber wir haben daraus viel zu wenig gemacht und uns keine zwingenden Möglichkeiten erarbeitet", so Stallbaum.

 

Vor allem kämpferisch kauften die Berliner den Gästen von der Weser den Schneid ab, auch wenn sie in der einen oder anderen Situation etwas zu viel Einsatz zeigten. Wie auch in der 76. Spielminute als Karim Benjamina ungebremst in Finn Holsing lief, ihn am Kopf traf und Werders Außenverteidiger bewusstlos zu Boden ging. "Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich einen Schlag an die Schläfe bekommen habe", erklärte Holsing, der kurz darauf ausgewechselt werden musste.

 

Von einer überhart geführten Begegnung war jedoch nicht die Rede: "Wir wussten, was uns heute hier erwartet. Union war spielerisch und kämpferisch stark, da haben wir viel zu wenig gegen gehalten", so Sandro Stallbaum. Auch für Trainer Thomas Wolter war es ein ganz normales Regionalliga-Spiel: "Das ist genau das, auf was wir uns in dieser Liga einstellen müssen. Das hatte ich den Jungs vor der Partie noch einmal deutlich gesagt."

 

Durch die Niederlage rutschte Werder von den Qualifikationsplätzen auf Platz 12 ab. Eine Momentaufnahme, die bereits am vergangenen Wochenende beim Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen wieder in ein besseres Licht gerückt werden soll: "Wir müssen uns wieder darauf besinnen, worauf es in dieser Liga ankommt. Mit Schönheit gewinnen wir kein Spiel. Wir brauchen die richtige Einstellung und müssen viel aggressiver in den Zweikämpfen sein. Alles andere kommt von alleine", machte Sandro Stallbaum deutlich.

 

Norman Ibenthal

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