"Ich hoffe, dass die Fans Bock auf uns haben!"

Will mit Werders U 23 gegen den 1. FC Köln für die Überraschung sogen: Florian Mohr.
U23
Freitag, 03.08.2007 / 18:04 Uhr

Florian Mohr zählt trotz seiner erst 22 Jahre zu den erfahrensten Spielern in Werders U 23 und trug mit seinen konstant starken Leistungen in den vergangenen drei Jahren maßgeblich zum Klassenerhalt des Teams in der Regionalliga Nord bei. In der kommenden Spielzeit soll der Abstieg jedoch kein Thema sein: Werder will sich für die 3. Liga qualifizieren!

 

Florian, die Vorbereitung ist vorbei, jetzt wird es ernst. Freust du dich, dass es wieder los geht?

Klar, vor allem, weil unser erstes Spiel gegen Magdeburg verlegt wurde und die Vorbereitung somit noch eine Woche länger gedauert hat. Testspiele sind in dieser Zeit ganz schön, aber nicht mit Punkt- oder Pokalspielen vergleichbar. Es wird höchste Zeit, dass es wieder um etwas geht.

 

Dann kommt das DFB-Pokal-Spiel gegen Köln ja genau richtig. Ein Wunschgegner? In gewisser Weise schon. Wir hätten zwar gerne einen Erstligisten gezogen, aber der 1. FC Köln ist der absolute Top-Verein der 2. Liga. Ein sehr attraktiver Gegner und ein Super-Los.

 

Wie stehen eure Chancen auf ein Weiterkommen?

Es wird zwar schwer werden, aber wir haben eine gute Möglichkeit. Vor allem „Platz 11“ könnte ein Vorteil für uns werden. Eine richtig gute Atmosphäre kann dabei noch einmal zusätzlich motivieren. Ich hoffe, dass unsere Fans nach dem Spiel der Profis in Braunschweig auch noch Bock auf uns haben und es richtig voll wird.

 

Auf was dürfen sich die Fans dann freuen? Auf ein richtig spannendes Spiel, das wir hoffentlich gewinnen werden. Dafür werden wir alles tun.

 

In der Regionalliga habt ihr euch ebenfalls viel vorgenommen. Die 3. Liga ist das Ziel.

Das wollen wir auch erreichen! Zwar haben alle Mannschaften mächtig aufgerüstet, doch es ist unser großes Plus, dass wir mit fast demselben Team wie in der letzten Saison antreten können, somit schon eingespielt sind und noch mehr Erfahrung in der Liga haben. Auch die Abgänge von Sebastian Schachten, Jérôme Polenz und Thiago Rockenbach da Silva konnten wir gleichwertig ersetzen und sind nun vielleicht sogar noch einen kleinen Tick stärker. Wenn wir von schwereren Verletzungen verschont bleiben, haben wir eine Mannschaft, die oben mitspielen kann. Das haben wir letzte Saison schon gezeigt.

 

In der letzten Spielzeit war die Liga sehr ausgeglichen. Erwartest du das diese Saison wieder?

Alle Entscheidungen werden wieder sehr eng ausfallen. Aber nicht so wie im letzten Jahr. Zwei, drei Teams wie Braunschweig oder Essen werden sich oben festsetzen. Auch Magdeburg kann wieder eine gute Rolle spielen. Aber ob sie die starken Leistungen der Vorsaison bestätigen können, bleibt abzuwarten.

 

 

Du hast deinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und gehst nun in deine vierte Saison bei Werder. Was hat den Ausschlag für deine Entscheidung gegeben?

Ich habe ein gutes Verhältnis zum Trainer und fühle mich sehr wohl bei Werder, auch wenn es nicht zum Sprung in die Bundesliga-Mannschaft gereicht hat. Aber ich habe das Gefühl, dass ich mich in dieser guten Mannschaft und der Regionalliga noch weiterentwickeln kann, so dass die Vertragsverlängerung der richtige Schritt war.

 

Bist du enttäuscht, dass du es bisher nicht zu den Profis geschafft hast?

Klar ist man enttäuscht, schließlich war ich oft genug dabei. Aber Werder ist nun mal ein richtig guter Verein mit guten Spielern. Da ist es nicht so einfach, als Nachwuchsspieler aufzurücken. Mein Ziel ist es aber weiterhin, Profi zu werden. Wenn nicht bei Werder, dann bei einem anderen Verein.

 

Du hast nun fast 100 Regionalliga-Spiele für Werder bestritten, ein Tor ist dir dabei jedoch noch nie gelungen. Woran liegt es?

Das wüsste ich auch gerne. Früher hab ich eigentlich öfter Mal getroffen und auch bei Werder hatte ich schon einige Chancen, habe den Ball aber einfach nicht rein gemacht. Natürlich ist es als Abwehrspieler auch schwer, aus dem Spiel heraus ein Tor zu erzielen. Meistens trifft man dann eher bei Standards, bei denen ich jedoch hinten bleibe. Aber vielleicht klappt es ja gegen Köln.

 

In wenigen Wochen werden auch Frauen bei Werder im Fußball auf Tore-Jagd gehen. Was sagst du dazu?

Das ist doch toll. Der Stellenwert des Frauenfußballs in Deutschland hat in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Ich werde mir sicherlich auch das eine oder andere Spiel anschauen, wenn wir nicht selbst unterwegs sind.

 

Interview: Norman Ibenthal

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