Nach zwei torlosen Spielen wieder für mehr Gefahr sorgen
Es weht somit ein frischer Wind beim WSV, der die Aufstiegshoffnungen trotz eines Fünf-Punkte-Rückstandes auf Rang zwei noch nicht begraben hat. "Wuppertal hat noch die Möglichkeit auf den Aufstieg und die wollen sie auch nutzen", macht sich Trainer Thomas Wolter auf einen motivierten Gegner gefasst, konzentriert sich jedoch vor allem auf die Leistung seiner Mannschaft. "Wir müssen endlich mal wieder besser Fußball spielen! Die fußballerischen Mittel, die uns in dieser Saison bislang ausgezeichnet haben, waren in den letzten Spielen nicht da. Wir haben ja nicht ohne Grund kein Tor in den letzten beiden Partien erzielt. Da müssen wir wieder gefährlicher werden", fordert der Bremer Coach, dessen Team ein "Erfolgserlebnis mal wieder gut tun würde."
Werders Auftritt beim 0:2 gegen den FC St. Pauli hat Jerats Assistent Wolfgang Bayertz live im Weser-Stadion von der Tribüne aus verfolgt. "Die Bremer haben schwach gespielt, aber solche Nachwuchsteams bleiben unberechenbar", so die Einschätzung Jerats, der am Samstag auf einige Akteure verzichten muss. Mike Rietpietsch zog sich im Spiel gegen den VfB Lübeck einen Muskelbündelriss zu, Tim Jerat, Sohn des neuen Trainers, fällt mit einer Innenbandverletzung aus, Dennis Malura steht nach seinem Rippenbruch ebenfalls noch nicht wieder zur Verfügung und auch Manuel Bölstler muss passen (Knieprobleme). André Wiwerink muss zudem eine Gelbsperre absitzen.
Personalsituation: Viele Fragezeichen bei Werder