Der Jubel über den Treffer zum 1:0 sollte nicht lange anhalten. Dresden schien nun aufgewacht und machte mächtig Druck. Nur vier Minuten später traf Ludwig aus vier Metern nur die Latte und den anschließenden Kopfball von Koejoe klärte Sandro Stallbaum auf der Linie (62.). Doch wenige Augenblicke später zappelte der Ball doch noch im Bremer Netz. Eine Flanke von Cozza fand Pavel David als Abnehmer, der zum Ausgleich einnickte (64.).
Bis zum Abpfiff bemühten sich beide Teams um den Siegtreffer, dem Werder näher war. Dominic Peitz tauchte in der 72. Spielminute noch einmal völlig frei vor Torwart Herber auf, konnte den Schlussmann aber aus elf Metern nicht überwinden. Und auch beim letzten Aufreger der Partie war Peitz beteiligt. Bei einer weiten Hereingabe in den Dresdner Strafraum wurde Werders Mittelfeldmann von seinem Gegenspieler zu Boden gerissen, doch der Elfmeterpfiff vom guten Referee Felix Zwayer blieb jedoch aus (80.), so dass sich am Ende die Punkte leistungsgerecht geteilt wurden.
von Norman Ibenthal
Werder Bremen: Vander – Schachten, Mohr, Stallbaum, Theuerkauf – Bischoff (70. Heider), Peitz, Artmann (61. D. Schmidt), Löning – Rockenbach da Silva, Polenz
Dynamo Dresden: Herber, Csik, Hauser (54. Orman), Pelzer, Stocklasa, Cozza, Ludwig, Ulich, Süß, Koejoe (83. Würll), David (90. Lerchl)
Tore: 1:0 Artmann (58.), 1:1 David (64.)
Gelbe Karten: Peitz (Werder) – Süß, Csik (beide Dresden)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Weser-Stadion: 2.450 Zuschauer