Werders U 23 nach hartem Stück Arbeit im Pokal-Finale

Mario Gagelmann brachte Kenny Schmidt in dieser Szene klar zu Fall. Der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Zum Sieg reichte es am Ende dennoch. Werder besiegte den FC Bremerhaven mit 2:1.
U23
Mittwoch, 11.04.2007 / 21:07 Uhr

Werders U 23 steht im Endspiel um den DFB/Lotto-Pokal, ehemals Roland-Pokal genannt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Wolter setzte sich am Mittwochabend im Halbfinale knapp mit 2:1 (1:1) gegen den Verbandsligisten FC Bremerhaven durch. Das Erreichen des Finales war für den Bremer Coach jedoch auch der einzige positive Aspekt des Abends. "Es ist schön, dass wir endlich wieder einmal im Finale stehen. Aber wir haben uns heute das Leben sehr schwer gemacht. Von Beginn an haben wir zu wenig Fußball gespielt und zu viele Fehlpässe verursacht. Erst das Gegentor hat uns aufgeweckt."

 

Nach einer halben Stunde hatte Adis Muhic den Titelverteidiger aus Bremerhaven in Führung gebracht. Bis dahin gelang Werder nicht viel. Lediglich Kevin Artmann, der knapp am Tor vorbei schoss, und Norman Theuerkauf, der aus spitzem Winkel an FC-Keeper Barre scheiterte, sorgten für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Doch nach dem Gegentreffer sollte sich das ändern. Bremen versuchte, die spielerische Überlegenheit konzentrierter und konsequenter auszuspielen, was auch zum Erfolg führte. Thiago Rockenbach da Silva eröffnete durch einen Pass auf Sebastian Schachten einen sehenswerten Spielzug. Schachten stieß anschließend von der rechten Seite in den Bremerhavener 16er vor und legte kurz vor dem Tor quer auf den besser positionierten Frank Löning, der mühelos zum 1:1 einschob (36.).

 

Und hätte Schiedsrichter Kai Siebrecht das eindeutige Foul von Mario Gagelmann an Kenny Schmidt wenige Minuten später geahndet, hätte Werder sogar noch vor der Pause per Elfmeter die Gelegenheit zur Führung gehabt. Der Pfiff blieb jedoch aus, so dass es zur Halbzeit beim Unentschieden blieb.

 

Nach dem Seitenwechsel knüpfte Werder nahtlos an die engagierte Viertelstunde vor der Pause an. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff tauchte der eingewechselte Marc Heider vor dem gegnerischen Tor auf, scheiterte jedoch an Torwart Barre. Nach rund einer Stunde war es dann aber soweit. Zwar scheiterte auch Sebastian Schachten nach einer Hereingabe am Bremerhavener Schlussmann, doch Teamkollege Dominic Peitz ließ Barre beim Nachschuss keine Chance (61.).

 

In der Folgezeit blieben die Grün-Weißen das spielbestimmende Team, konnten sich jedoch, wie auch der FC Bremerhaven, keine zwingenden Tormöglichkeiten mehr erarbeiten.

 

Im Endspiel, das voraussichtlich am 22. Mai 2007 (20 Uhr) angepfiffen wird, muss Werder beim Oberligisten FC Oberneuland antreten, der sich im Halbfinale gegen den Brinkumer SV durchsetzte. Auch bei Werders letztem Titelgewinn hieß der Gegner FC Oberneuland. 2004 gewannen die Bremer mit 1:0 gegen den Lokalrivalen.

 

von Norman Ibenthal

 

Werder Bremen: Jensen – Schachten, Mohr, Stallbaum, Theuerkauf – D. Schmidt, Peitz, Artmann, Rockenbach da Silva (66. Kruse) – Löning, K. Schmidt (46. Heider)

 

FC Bremerhaven: Barre – Rhode, Sekulic, Gagelmann, Muhic, da Rocha Nunes (80. Söhl), Sahin (84. Silgir), Chabaan (75. Meinecke), Karaca, Shalaj, Haskamp

 

Tore: 0:1 Muhic (30.), 1:1 Löning (36.), 2:1 Peitz (61.)

 

Gelbe Karten: Löning (Werder) – Rhode, da Rocha Nunes, Chabaan, Karaca, Shalaj, Haskamp (alle Bremerhaven)

 

Schiedsrichter: Kai Siebrecht

Stadion "Platz 11": 200 Zuschauer

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