Dass mit dem neuen Vertrag die Bäume nicht in den Himmel wachsen, weiß auch Schindler selbst. "Mit dieser Unterschrift habe ich noch nichts erreicht, sie ist erst der Anfang. Ich weiß, dass ich noch viel lernen kann", so Schindler, der sich trotz des Trubels nach seinem Profi-Pflichtspiel-Debüt im UEFA-Cup-Spiel gegen Celta Vigo auch in den Nachwuchsteams der Grün-Weißen weiter beweisen will. Seine Ziele für die kommenden Wochen: "Bei den Profis will ich mich weiter verbessern, mit der U 23 werde ich den bestmöglichen Tabellenplatz anstreben und wenn die A-Jugend die Chance hat, Deutscher Meister zu werden, möchte ich unbedingt mithelfen, dieses Ziel zu erreichen."
Für Schindler ist die Vertragsunterschrift die nächste Station einer rasanten, positiven Entwicklung. Zu Beginn dieser Saison stand er im Kader der A-Junioren, machte aber dort schnell auf sich aufmerksam, so dass er den Sprung in die Regionalliga-Mannschaft packte und in der U 19-Nationalmannschaft debütieren durfte. Einige verletzungsbedingte Ausfälle erlaubten ihm im Januar die Teilnahme am Trainingslager der Profis in der Türkei. Nach starken Testspielauftritten stand Schindler zuletzt regelmäßig im 18-köpfigen Bundesliga-Kader und feierte im UEFA-Pokal-Spiel gegen Celta Vigo sein Pflichtspiel-Debüt. "Das ging zuletzt alles so schnell. Hätte mir einer diese Entwicklung vor einem halben Jahr vorausgesagt, hätte ich ihn für verrückt erklärt", so der 18-Jährige.