U 23: Aus sicherer Abwehr heraus zum Erfolg

Der Schlüssel zum Erfolg - Werder war in den Zweikämpfen das aggressivere Team (Im Bild: Marc Heider).
U23
Mittwoch, 28.02.2007 / 20:34 Uhr

Werders Jubel über den 1:0-Sieg gegen Leverkusen fiel sehr verhalten aus. Sichtlich abgekämpft und ausgepowert schleppten sich die Bremer nach dem Schlusspfiff in die Kabine. Doch es war endlich geschafft, die ersten drei Punkte im neuen Jahr wurden eingefahren. "Obwohl wir in der Anfangsphase sehr gute Chancen hatten, war das kein einseitiges Spiel. Bis zum Schluss mussten wir dagegen halten. Aber jeder hat für den anderen gekämpft. Das war wichtig", so Björn Schierenbeck nach Spielschluss.

 

Die Vorgaben, die Trainer Thomas Wolter in den vergangenen Tagen seinem Team gemacht hatte, wurden beherzt erfüllt. Werder versuchte nicht nur mit spielerischen Mitteln gegen Leverkusen zu bestehen, sondern behielt bei den schwierigen Witterungsverhältnissen – Regen und Sonne wechselten sich regelmäßig ab - auch in den Zweikämpfen jederzeit die Oberhand. Vor allem in der Defensive standen die Grün-Weißen sehr sicher: "Das war unser Ziel. Wir wollten erst einmal hinten für Ruhe sorgen. Vorne machen wir meistens immer einen rein", erklärte der Bremer Coach.

 

Um der Abwehr mehr Stabilität zu verleihen, veränderte Wolter sein Team im Vergleich zum Spiel in Wilhelmshaven gleich auf sieben Positionen und setzte zudem auf die Erfahrung seines Routiniers Björn Schierenbeck: "Ich war mir sicher, das der 'Lange' das in die Hand nehmen kann. Wenn man dann gewinnt, kann man wohl sagen, dass man alles richtig gemacht hat", freute sich der Nachwuchs-Cheftrainer. Auch für Björn Schierenbeck kam die Nominierung in die Startelf etwas überraschend: "Ich war schließlich in letzter Zeit immer unregelmäßiger beim Team. Aber es war ein Bauchgefühl vom Trainer. Das es dann auch noch so gut klappt, ist natürlich klasse."

 

Doch nicht nur in der Defensive überzeugten die Hausherren am heutigen Nachmittag, sondern auch im Angriff war von Beginn an "Feuer" drin. Bereits nach sieben Minuten hätte Werder mit zwei Toren in Front liegen können. "Wenn wir unsere Chancen reingemacht hätten, wäre Ruhe gewesen. So haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht", so Thomas Wolter, dem die Höhe des Ergebnisses letztendlich aber egal war: "Heute war es nur wichtig, dass wir gewonnen haben. Jetzt können wir die kommenden Aufgaben mit etwas mehr Ruhe angehen."

 

Und die nächste Aufgabe lässt nicht lange auf sich warten. Bereits am kommenden Samstag, 03.03.2007, muss Werder bei der zweiten Mannschaft des Hamburger SV antreten, die mit drei Siegen ins Jahr 2007 startete und dadurch bis auf Platz 2 kletterte. Ob am Samstag jedoch Angreifer Jérôme Polenz mit dabei sein kann, bleibt abzuwarten. Wie vor wenige Wochen erst hat sich der 20-Jährige in der 40. Minute bei einem Zweikampf eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen und musste ausgewechselt werden. "Das ist bitter für ihn. Aber wir müssen jetzt erstmal abwarten, wie schlimm es ist", so Wolter.

 

von Norman Ibenthal

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