WERDER.DE: Die Entfernung nach eurem Umzug von Bremen nach Cloppenburg war aber ja nicht so weit…
Christian Groß: „Sowohl von Cloppenburg, wo ich aufgewachsen bin, als auch von Hamburg ist es nicht so weit. Ich bin ja relativ früh ins Internat des Hamburger SV gezogen. Daher war ich schon raus aus Bremen, aber nie so ganz weg. Trotzdem ist es umso schöner, wieder zurückzukehren.“
WERDER.DE: Bis auf deine zwei Jahre bei Babelsberg 03 (2011 – 2013) warst du immer eher im norddeutschen Raum unterwegs. Ein waschechter Norddeutscher quasi, oder?
Christian Groß: „Definitiv norddeutsch angehaucht (lacht). Es stimmt, dass ich bis auf die Zeit in Babelsberg eher im Norden, in der Nähe meiner Familie, geblieben bin. Das war auch ganz gut so.“
WERDER.DE: Bist du ein Norddeutschland-Fan?
Christian Groß: „Ja, tatsächlich. Vor allem bin ich gerne an der See. Von Hamburg aus, wo ich mit meiner Frau eine Wohnung habe, ist der Weg nach Sankt Peter-Ording zum Beispiel sehr kurz. Da sind wir dieses Jahr schon einige Male gewesen. Aber auch in Bremen gibt es an der Weser schöne Ecken. Da werde ich mir schon meine Örtchen raussuchen, wo man die Zeit verbringen kann.“
WERDER.DE: Wenn der Nachwuchs, der bevorsteht, es zulässt...
Christian Groß: „Bis Ende August dauert es ja noch, bis die Kleine auf die Welt kommt. Aber ich habe mir bei Florian Trinks, der seit kurzem Vater ist, im Trainingslager schon einige Tipps geholt. Er hat mir erzählt, was mich erwartet. Ich kann nur sagen, dass meine Frau und ich uns sehr freuen. Das ist sicherlich eine Erfahrung, die im Leben seinesgleichen sucht.“