Danach wurde es etwas ruhiger, aber es war die Ruhe vor dem Sturm. Eine Viertelstunde vor Ende dann der vermeintliche Nackenschlag für Werder: Marius Winkelmann setzte sich auf der linken Außenbahn durch und legte auf Francis Banecki zurück, der aus sechs Metern nur noch einschieben musste (75.). Werder zeigte sich wenig schockiert und gab prompt die Antwort: Direkt nach dem Anstoß wurde Stevanovic zentral geschickt und tauchte plötzlich vor Ceglarek auf. Werders Nummer 34 behielt die Nerven und netzte eiskalt zum 2:2 ein (76.).
In der 84 Minute darf sich Werder dann beim Schlussmann Kevin Otremba bedanken, der seine Mannschaft vor dem erneuten Rückstand bewahrte. Paul Kosenkow wurde lang geschickt und musste sich im Eins gegen Eins Otremba geschlagen geben (84). Das war auch die letzte nennenswerte Chance. Werder konnte sich bei Aleksandar Stevanovic bedanken, der heute bester Mann auf dem Platz für die Grün-Weißen war und seinem Klub ein Remis sicherte.
"Ich bin froh, dass wir endlich wieder spielen konnten. Aber man hat gesehen, dass wir noch brauchen, um unseren Rhythmus zu finden. Rehden hat sich super auf uns eingestellt und hatte die besseren Chancen. Am Ende können wir mit dem Punkt ganz gut leben", so das Fazit von Werder-Coach Thomas Wolter.
Am Dienstag, 02.04.2013, geht es schon weiter für die Nachwuchskicker von Thomas Wolter. Dann empfangen die Werderaner im Topspiel die Reserve von Hannover 96. Anpfiff ist um 19 Uhr im Stadion „Platz 11".
Manuel Cassens
Rehden: Ceglarek - Pekrul, Winkelmann, Wessel, Heyken, Schops (86. Logins), Kosenkow, Storey (68. Storey), Hegerfeld, Sütz (90. Lambach), Banecki
Werder Bremen: Otremba - Busch, Kroos, Hüsing, Obst - Grashoff, A. Stevanovic, Hernandez (79. O. Yildirim), Ö. Yildirim (67. M. Wegner), D. Wegner - Wurtz
Tore: 1:0 Schops (52.), A. Stevanovic (64.), 2:1 Banecki (75.), 2:2 A. Stevanovic (76.)
Gelbe Karten: Heyken (Rehden) - Hüsing, Wurtz (beide Werder)
Schiedsrichter: Riem Hussein (Bad Harzburg)