Müder Test gegen den Berliner AK

So gefährlich wie in dieser Szene ging es nur selten in den Strafräumen zu.
U23
Donnerstag, 01.01.1970 / 01:00 Uhr

Zwar waren beide Mannschaften gewillt ein ordentliches Spiel abzuliefern, Tore wollten aber nicht fallen. In der ersten Halbzeit dominierte die Mannschaft von Werder-Coach Thomas Wolter weitgehend das Geschehen. Der Berliner AK stand kompakt und machte es den Grün-Weißen schwer in Tornähe zu kommen. Die Hauptstädter versuchten schnell umzuschalten und lauerten auf Konter. Der erste Torschuss im Spiel gehörte auch dem AK: Dennis Osadchenko versuchte es nach sechs Minuten aus 22 Metern, stellte Werder-Keeper Jerome Reisacher jedoch vor keine Problem.

Im letzten Test vor der Heimpremiere in der 3. Liga merkte man Werders U 23 die intensiven Trainingseinheiten der vergangenen Tage an. Gegen den Regionalliga-Aufsteiger Berliner AK kamen die Grün-Weißen im heimischen Stadion „Platz 11" nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Berlins Schlussmann, der ehemalige Werderaner Christopher Haker, musste nach rund einer Viertelstunde das erste Mal eingreifen. Nach einem langen Ball von Andreas Schön klärte er artistisch per Flugkopfball vor dem herannahenden Niclas Füllkrug (17.). Nur vier Minuten später stand Haker wieder im Mittelpunkt und klärte einen Schuss aus spitzem Winkel von Andreas Schön. Die anschließende Ecke verlängerte Alexander Hahn auf Felix Kross. Dieser konnte den Ball jedoch nicht kontrolliert auf das Tor bringen, so dass diese aussichtsreiche Gelegenheit ungenutzt blieb (21.).

In den folgenden Minuten passierte erst einmal recht wenig. Erst nach einer halben Stunde wurde es wieder gefährlich: Dieses Mal für die Bremer als Berlins Osadchenko den Ball nach einem Freistoß von halbrechts an die Unterkante der Latte köpfte (33.). Eine Minute später konnte eine Direktabnahme des Berliners Christian Mießner im Strafraum geblockt werden.

Auf der anderen Seite wurde es vor der Pause auch noch einmal brenzlig: Niclas Füllkrug wurde von Aleksandar Stevanovic schön bedient, konnte aber den Torwart mit seinem Schuss nicht überwinden (38.).

Nach dem Seitenwechsel wurden die Hauptstädter etwas aggressiver und mutiger. Bis auf einen Schuss und zwei Freistößen, die den zur Pause neu in das Spiel gekommenen Bremer Torwart Bernd Düker jedoch vor keine großen Probleme stellten, blieben Chancen Mangelware. Auch die Bremer taten sich schwer etwas Zählbares vorzuweisen. So verflachte die Partie zunehmend. Erst in der Schlussphase gab die Mannschaft von Thomas Wolter ihren ersten Schuss auf das Tor im zweiten Durchgang ab. Ein Freistoß von Felix Kross konnte von der Berliner Abwehr jedoch entschärft werden (78.). Bei der anschließenden Ecke stieg Niklas Hörber am höchsten, köpfte dem Torwart den Ball jedoch in die Arme. Die wohl dickste Chance auf die Führung folgte zwei Minuten vor dem Ende: Felix Kroos schlenzte einen Freistoß gut über die Mauer, ein zurückeilender Berliner konnte den Ball jedoch noch von der Linie kratzen (88.).

Somit blieb es nach 90 überwiegend ereignisarmen Minuten bei einem leistungsgerechten 0:0. Werder-Trainer Thomas Wolter fehlte "die Durchschlagskraft nach vorne" und ergänzte dazu: " Man hat deutlich gemerkt, dass die Jungs müde waren. Bis zum Spiel am Mittwoch haben wir noch etwas Arbeit vor uns." Jedoch ist er sich sicher, dass "die Zuschauer gegen Regensburg wieder einen besseren Auftritt seiner Mannschaft sehen werden."

Finn Holsing

Werder Bremen: Reisacher (46. Düker) - Hyde (46. Krisch), Hahn (62. Grashoff), Stallbaum, Mlynikowski (46. Henze) - Nagel, Trybull, A. Stevanovic, Schön (46. Wegner) - Kroos, Füllkrug (62. Hörber)

Berliner AK: Haker (46. Sobtzik) - Nikol (56. Häntschke), Doymus, Osadschenko, Teichmann - Lichte (72. Gerlach), Brandt (79. Kruschke), Blazynski (79. Lentz), Dereli (46. Fardjad-Azad) - Mießner (79. Avcioglu), Gaudian

Schiedsrichter: Thorsten Schriever

Stadion „Platz 11": 100 Zuschauer

Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.