„Wir geben nicht auf!“ : Wolter vor Partie in Saarbrücken kämpferisch

Müssen am Wochenende in Saarbrücken unbedingt dreifach punkten: José Alex Ikeng, Lennart Thy und Werders U23.
U23
Donnerstag, 21.04.2011 / 16:57 Uhr

Vorausgegangen war ein mut- und kraftloser Auftritt der Grün-Weißen, die eigentlich auf Wiedergutmachung aus waren. Denn schon das Gastspiel beim 1. FC Heidenheim eine Woche zuvor verlief ähnlich desolat: Viel zu passiv agierten die Werderaner in der Voith-Arena und so war es symptomatisch, dass Predrag Stevanovic das‚Ehrentor' zum 3:1 per Elfmeter erzielte. Thomas Wolter zeigte sich nach den guten Ansätzen der Vorwochen angefressen: „Wir haben ein wenig das Bällchen laufen lassen, ein bisschen Hacke, Spitze, eins, zwei, drei gespielt. Aber das Wichtigste haben wir vergessen: Gegen den Ball zu arbeiten und zum Abschluss zu kommen."

Werders U 23 braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Nach zwei ernüchternden Spielen heißt es mehr denn je: Kämpfen für den Klassenerhalt! Die Enttäuschung stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Fassungslosigkeit wohin das Auge reicht - bei den Spielern, bei den Fans, und auch bei Trainer Thomas Wolter. „Ich habe selten ein Team gesehen, dass so wenig Aufwand betreiben musste, um gegen uns zu gewinnen", rekapitulierte der Werder-Coach nach dem 0:3 gegen Dynamo Dresden am vergangenen Dienstag.

Vier Punkte liegen nun zwischen Werders U23 und dem angestrebten Klassenerhalt. Und auch wenn noch vier Partien auf dem Programm stehen, ist die Ausgangslage damit alles andere als einfach. „Für viele Menschen stehen wir seit dem Dresden-Spiel schon als Absteiger fest", weiß auch Trainer Wolter, „aber gerade darin besteht unsere Chance."

Am kommenden Samstag, 23.04.2011, ab 14.00 Uhr müssen die Werderaner nun zum 1. FC Saarbrücken. Vielleicht eine nicht ganz undankbare Aufgabe - die Saarländer stehen im vielzitierten Niemandsland der Tabelle und können weder nach unten noch nach oben nennenswert Boden gutmachen. Das Hinspiel zumindest dürften die Bremer in guter Erinnerung haben: Auf ‚Platz 11' hatten Pascal Testroet und Lennart Thy bereits nach fünf Minuten für den Endstand gesorgt. Wenig neues gibt es indes von der Personalfront: Kevin Maek, der Bremen nach der Saison in Richtung Aachen verlassen wird, stand schon gegen Dresden wieder auf dem Platz, Pascal Testroet hingegen muss sich nach überstandener Blinddarm-Operation erst wieder zurückkämpfen.

Und so ist die Marschroute für den Saisonenspurt klar: Kämpfen um jeden Punkt. Oder um es in den Worten von Thomas Wolter zu sagen: „Spätestens jetzt muss jeder einzelne den Ernst der Lage erkannt haben. Wir werden bis zum Schluss alles versuchen."

Jörn Lange

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