Tischtennis: Werder kämpft sich ins Halbfinale des "Final Eight"

Tiago Apolonia holte den ersten Punkt des Tages gegen Jens Lundqvist. Danach war Werder-Zeit!
WERDER Fußballschule
Samstag, 07.01.2012 / 00:34 Uhr

Das ist ein guter Start in das neue Jahr! In einer hart umkämpften Begegnung ziehen Werders Tischtennis-Herren in das Halbfinale der Pokalendrunde ein. Die Bremer setzten sich in der Stuttgarter Porsche-Arena mit 3:1 gegen den TTF Liebherr Ochsenhausen durch. Bereits am Samstag geht es an selber Stelle weiter, das Tischtennis-Quartett muss dann gegen die Mannschaft der Hinrunde, den 1. FC Saarbrücken antreten.

Das ist ein guter Start in das neue Jahr! In einer hart umkämpften Begegnung ziehen Werders Tischtennis-Herren in das Halbfinale der Pokalendrunde ein. Die Bremer setzten sich in der Stuttgarter Porsche-Arena mit 3:1 gegen den TTF Liebherr Ochsenhausen durch. Bereits am Samstag geht es an selber Stelle weiter, das Tischtennis-Quartett muss dann gegen die Mannschaft der Hinrunde, den 1. FC Saarbrücken antreten.

"Unsere gute Vorbereitung hat sich gelohnt!" treffender als Cristian Tamas war er Freitagabend nicht zusammenzufassen. Der Werder-Trainer sah am ersten Tag der Pokalendrunde "zwei knappe Spiele, wovon jedes Team eins für sich entscheiden konnte. Adrian Crisans Spiele waren aber deutlich, deshalb geht der Sieg für uns vollkommen in Ordnung."

Eines dieser engen Duelle bekamen die etwa 2.500 Zuschauer gleich zu Beginn geboten, als Jens Lundqvist Ochsenhausens Top-Spieler Tiago Apolonia an den Rande einer Niederlage brachte. Der Schwede "schnupperte" im vierten Satz an der Überraschung, sein Kontrahent konnte das Blatt jedoch noch wenden und gewann die abschließenden beiden Durchgänge zum 3:2 Auftaktsieg für die Süddeutschen.

Etwas deutlicher wurde es dann in der zweiten Begegnung, denn mit Ausnahme des dritten Satzes hatte Adrian Crisan gegen Andrej Gacina immer die besseren Antworten parat. Werders Rumäne gab im vierten Satz eine 9:6-Führung aus der Hand, konnte den anschließenden 9:10-Rückstand dann aber doch noch zum 14:12 und somit zum Ausgleich für die Grün-Weißen drehen.

Wie schon in vielen Begegnungen zuvor erwies sich der Vergleich zwischen den beiden "Dreiern" als Schlüsselspiel der gesamten Partie. Zum ersten Mal seit langer Zeit stand wieder Constantin Cioti an dieser Position - und sein Trainer dürfte diesen taktischen Schachzug nicht bereut haben. "Costa hat sich diese Chance im Training erarbeitet, und er hat sie dann auch zum Glück genutzt", begründete Tamas die Aufstellung. So nervös sich Cioti zu Beginn zeigte, so nervenstark beendete er dann die Begegnung. Im entscheidenden fünften Satz wechselte die Führung zwischen ihm und seinem Gegenüber Kirill Skachkovständig, bevor sich der Werderaner dann aber mit 11:08 entscheidend absetzen konnte. Cioti war sich der Wichtigkeit dieses Erfolges bewusst: "Es ist super, dass ich die Mannschaft mit meinem Sieg in Führung bringen konnte. Ich musste bis zum letzten Ball alles geben, deshalb war die Erleichterung danach um so größer."

Im vierten Zweikampf veredelte Adrian Crisan dann die tolle Leistung seines Teamgefährten. Auch wenn der entscheidende Matchball etwas glücklich aus Bremer Sicht auf die Tischkante prallte, war der 3:1 Sieg Crisans mehr als verdient. 3:1 war dann auch das Endresultat, es folgt am Samstag also die Fortsetzung im Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken. "Wir gehen als klarer Außenseiter in diese Begegnung, Saarbrücken hat eine überragende Hinrunde gespielt und heute auch Borussia Düsseldorf aus dem Turnier geworfen", schätzt Cristian Tamas die Chancen seines Teams realistisch ein. Dennoch traut der Trainer seinem Team durchaus eine Überraschung zu: "Es ist nur ein Spiel, und vor dieser tollen Kulisse zu spielen kann uns zusätzlich motivieren. Wir können auf jeden Fall befreit aufspielen."

Auch die Werder-Fans können morgen wieder live dabei sein, TTBL-TV überträgt die Halbfinalbegegnung live und kostenlos auf seinem Web-Kanal.

Aus Stuttgart berichtet Florian Schwarz

Pokalendrunde, Viertelfinale:

TTF LIEBHERR Ochsenhausen - SV Werder Bremen 1:3 

Tiago Apolonia - Jens Lundqvist 3:2 (08:11, 11:09, 08:11, 11:07, 11:08)
Andrej Gacina - Adrian Crisan 1:3 (09:11, 08:11, 11:09, 12:14)
Kirill Skachkov - Constantin Cioti 2:3 (11:13, 08:11, 11:07, 13:11, 08:11)
Tiago Apolonia - Adrian Crisan 1:3 (08:11, 11:05, 06:11, 09:11)

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