… die Liquidität des SV Werder: „Wenn die Saison abgebrochen würde, können wir keine Leistungen mehr für unsere Partner erbringen. Zu denen gehören neben Sponsoren auch Dauer- und Tageskarteninhaber sowie TV-Partner und Rechteinhaber, von denen das meiste Geld kommt. Dieser Ausfall kann nicht kompensiert werden, das wäre das schlechteste Szenario. Wenn wir die TV-Rate nicht erhalten und wir zudem Verluste an Sponsorenleistungen hätten, brauchen wir im Herbst Hilfe. Das ist aber ein Problem der gesamten Branche und bei den meisten Vereinen - mit ein oder zwei Monaten Zeitverzögerung – gleich.“
… positive Signale von Partnern und Sponsoren: „Es gibt einen Partner, der sich aktuell antizyklisch verhält und sein Engagement ausweiten möchte. Noch sind aber keine Verträge unterschrieben, deshalb möchte ich mich nicht detaillierter dazu äußern. Ich halte es aber für ein positives und wichtiges Signal.“
… die kommende DFL Mitgliederversammlung: „Ich glaube, dass eine Aussetzung des Spielbetriebs bis Ende April - wie vom DFL Präsidium sinnvollerweise vorgeschlagen - ratifiziert wird. Darüber hinaus wird damit begonnen, die verschiedenen Szenarien des weiteren Saisonverlaufs zu diskutieren. Ob dabei bereits Lösungen wie eine Beendigung der Liga im Mai und Juni oder gar in einem Monat schon konkretisiert werden, ist unklar. Erstmals kommen 36 Klubs virtuell zusammen. Es bleibt abzuwarten, wie gut hier überhaupt eine digitale Diskussionskultur erreicht werden kann.“