Am Samstag, 10.09.2011, ist es wieder soweit: Werder Bremen empfängt den Hamburger SV zum 95. Nordderby. Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen und Zwischenfälle, wie beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Weser-Stadion, zu vermeiden, stehen Vertreter von Werder Bremen, dem HSV sowie der Polizei und den städtischen Behörden intensiv und kontinuierlich im gegenseitigen Austausch.
WERDER.DE hat zusammengefasst, was seit dem Spiel am 25.09.2010 geändert wurde, um derartige Vorkommnisse zu vermeiden!
Baulich wurden vor allem zwei Maßnahmen umgesetzt:
- Um an den Treppenzugängen Probleme bei der Befüllung der Treppen zu lindern, wurden durch abgerundete V-förmige, fest installierte Zäune „weichere" Treppenabgänge installiert. Damit wird das seitliche Hereindrängen direkt vor der Treppe verhindert und der Personenstrom für die Treppe kanalisiert
- der Eingangsbereich im Gästesektor besteht flächendeckend aus Fluchttoren. Sollte es zu einer Drucksituation kommen, können diese nach außen geöffnet werden, so dass ein breitflächigerer Ablauf der Zuschauer aus dem Stadion erfolgen kann
Organisatorische Besonderheiten rund um das Nordderby:
- Die Polizei verzichtet dieses Mal auf eine Blocksperre. Werder Bremen stellt neben dem Bustransfer vom Hauptbahnhof zum Stadion auch 12 Busse für den Transfer vom Stadion zurück zum Hauptbahnhof zur Verfügung.
- Der Gästebereich des Weser-Stadions wird, nicht wie gewohnt, zwei Stunden vor dem Anpfiff, sondern bereits ab 15.00 Uhr geöffnet sein. Damit wird allen Gästefans die Möglichkeit geboten, die Bundesliga- Konferenz in der Umlaufebene der Westtribüne auf Großbildleinwänden zu verfolgen.
- Drei Vertreter des HSV werden an der abschließenden Sicherheitsbesprechung teilnehmen, um vollständig über die Abläufe am Spieltag informiert zu sein und ggf. eigene Vorschläge einbringen zu können